Gegen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke: Atommüll unterm Bundestag lagern

Info und Hintergründe

Über dieses Projekt:
Dies ist eine gemeinsame, satirische Aktion mehrerer Fun-Seiten und Initiativen. Ziel ist, auch Personen zu erreichen, die sich normalerweise nicht für Politik interessieren. Den Menschen muss klar werden, dass unsere Demokratie auf dem Spiel steht, wenn immer mehr Menschen sich ins Privatleben flüchten, statt der zunehmenden Lobbykratisierung unseres Systems entgegenzustehen.
 
Texte, Informationen und Bilder auf diesen Seiten sind satirisch überzogen und stellen ausschließlich die persönliche Meinung der Autoren dar. Besucher sind aufgefordert, sich selber, zB. anhand der Hintergrundlinks, schlau zu machen.
 
Fragen und Anregungen zum Projekt bitte an radioaktiv (ät) clickpix . de
Atomenergie ist KEINE saubere Energie
Im Gegenteil, es ist die schmutzigste und gefährlichste aller bekannten Energieformen, denn sie produziert strahlenden Abfall. Die Endlagerung dieses Abfalls ist bis heute ungelöst, im Prinzip auch unlösbar, denn wie soll man Sicherheit für zig Tausende von Jahren in die Zukunft garantieren? Wie soll man Sicherheit vor Naturkatastrophen garantieren? Derzeit gibt es nicht mal Sicherheit vor Flugzeugabstürzen oder terroristischen Anschlägen. Ein einziges zerstörtes "Endlager" oder Atomkraftwerk kann halb Europa für alle Zeiten unbewohnbar machen.
 
Atomenergie ist keine billige Energie
Sie wurde von Anfang an staatlich subventioniert. Insbesondere die Abfall-Verwaltung (von Entsorgung kann man ja nicht sprechen) wurde fast vollständig dem Steuerzahler aufgebürdet. Alleine die Sanierung der Asse wird 2 - 4 Milliarden (!) kosten. Das zahlen wir alle, während die Konzerne weiter hemmungslos Milliarden-Gewinne einstreichen.
  Aber selbst wenn Atomstrom tatsächlich preisgünstig wäre, hätte der Verbraucher nichts davon, da die Atom-Konzerne quasi Monopolstellung haben und die Preise selbst bestimmen. Durch die Laufzeitverlängerung wurde ihre Stellung und Macht noch mehr gestärkt.
 
Atomenergie ist keine Brückentechnologie
denn das würde ja heißen, dass sie den Übergang in neue, saubere Technologien fördert. Tatsächlich behindert sie ihn aber. Indem die Kernenergie staatlich subventioniert und ihre Laufzeit verlängert wird, werden alternative Energien kommerziell uninteressant. Darüber hinaus wurden von der gleichen Regierung, die uns Atomkraft als Brückentechnologie verkaufen will, bereits Fördergelder für alternative Energie gestrichen.
Das juristische Verursacherprinzip:
Kosten zur Vermeidung, zur Beseitigung und zum Ausgleich von Umweltbeeinträchtigungen werden dem Verursacher zugerechnet.
 
Alternativ könnte man aber natürlich auch dem Verursacher auferlegen, Beseitigung und Ausgleich selbst zu übernehmen. Mangels geeigneter Zwischen- und Endlager erscheint deshalb die Zwischenlagerung unterm Bundestag als einer der geeignetsten und effektivsten Orte überhaupt.
 
Mittelfristig kann man allerdings auch erörtern, die Entscheidungsträger der Atomwirtschaft mit einzubeziehen. Ein Großteil dieser Herren wird über wunderschöne Villen auf riesigen Grundstücken in unberührter Natur verfügen. Dort könnte man ebenfalls noch eine ganze Menge an strahlendem Müll zwischenlagern. Ist ja, wie wir alle wissen, völlig ungefährlich. Und man könnte ja auch noch bisschen Salz drüberstreuen, wenn man meint, dass das hilft ...
 
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